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Aktuelle Neuigkeiten

Ergänzung zum Elternbrief vom 06. Januar 2021

Liebe Eltern,

wie wir Ihnen bereits gestern mitgeteilt haben, hat der niedersächsische Kultusminister Tonne einen Wechsel der Kitas ins Szenario C ab Montag, 11.01.2021 angekündigt.

Dazu haben wir von der Gemeinde Rastede heute folgende Informationen erhalten:

Durch Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung soll der Betrieb von Kindertagesstätten bis zum Ablauf des 31.01.2021 untersagt werden. Ausgenommen hiervon ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen („Szenario C“).

Größe der kleinen Gruppen
Die Notbetreuung ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Die höchstens zulässige Zahl der betreuten Kinder darf in der Regel 8 Kinder in Krippengruppen, 13 Kinder in Kindergartengruppen und 10 Kinder in Hortgruppen nicht überschreiten.

Aufnahme der Kinder in die Notbetreuung in kleinen Gruppen
Für die Vergabe der Plätze für die Notbetreuung in kleinen Gruppen wird wieder ein besonderes Verfahren erforderlich. Durch die geplante Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung sollen in der Notbetreuung in kleinen Gruppen nur Kinder aufgenommen werden,
1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist,
2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht sowie
3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 Satz 1 NSchG werden.

Außerdem sollen auch besondere Härtefälle, z. B. für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, bei der Notbetreuung in kleinen Gruppen zugelassen werden.

Die Formulare für einen entsprechenden Antrag finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Rastede unter dem Menüpunkt „Alles zum Coronavirus“.

Die Familien, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben, werden von uns kurzfristig telefonisch informiert.

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Elternbrief im Januar 2021

Liebe Eltern,

ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2021 und hoffe, dass Sie alle trotz der vielen Einschränkungen ein gemütliches Weihnachtsfest und einen farbenfrohen Jahreswechsel genießen konnten.
Nach einem sehr besonderen Jahr und den vielen Veränderungen, die sich durch die anhaltende Corona-Pandemie ergeben haben, muss ich Sie heute leider darüber informieren, dass wir auch das neue Jahr mit vielen Auflagen beginnen, die unseren Kindergartenalltag erheblich einschränken werden.

Sicherlich haben Sie bereits durch die Medien so manche Informationen erhalten. Unter anderem wurde am Dienstag von der Bundesregierung beschlossen, dass mit Beginn der kommenden Woche „Kindertageseinrichtungen bis zum 29.01.2021 in das Szenario C wechseln und damit im Grundsatz geschlossen sind.“ Eine Notbetreuung wird weiterhin angeboten. Aber auch in den kommenden Wochen gilt der Grundsatz: Bitte lassen Sie Ihre Kinder zu Hause, falls es möglich ist.
Für den Fall, dass Sie eine Notbetreuung für ihr(e) Kind(er) benötigen, informieren Sie uns bitte schnellstmöglich, damit wir hier planen und allen Familien auch etwas Planungssicherheit geben können. Wie im Frühjahr wird eine entsprechende Bescheinigung der Arbeitgeber erforderlich sein.

Zu den Detailfragen bei dem Betrieb von bzw. der Betreuung in Kindertageseinrichtungen werden heute Gespräche seitens des Kultusministeriums geführt. Sobald die Ergebnisse vorliegen, informieren wir Sie umgehend.

Für die kommende Zeit wünsche ich uns allen viel Geduld und Durchhaltevermögen! Bleiben Sie gesund!

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Liebe Eltern,

die Bundesregierung hat angesichts des anhaltend hohen Infektionsgeschehens gestern weitere tiefgreifende Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten beschlossen, um die mit Winterbeginn erheblich angestiegenen Corona-Infektionszahlen in Deutschland einzudämmen und damit auch schwere Krankheitsverläufe und Schlimmeres zu verhindern.

Auch in den Kindertagesstätten sollen die Kontakte so weit wie möglich reduziert werden. Insbesondere durch die Verringerung der Mobilität durch das Wegfallen des Hinbringens und Abholens der Kinder kann ein entsprechender Beitrag geleistet werden.

„Wer es einrichten kann, soll seine Kinder zu Hause betreuen und so einen Beitrag zum Herunterfahren des öffentlichen Lebens leisten. Fahren Sie Ihre Kontakte herunter und beschränken Sie sich auf das Allernotwendigste! Das gilt auch bei der Inanspruchnahme der Betreuungsangebote.“ - so der Appell von Kultusminister Tonne zur Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse.

Wer Not hat, kann seine Kinder in den Einrichtungen (Kiga, Kita, Hort) betreuen lassen, wir bitten aber auch von unserer Seite darum, dass alle Eltern verantwortungsvoll die Entscheidungen treffen, ob sie diese Möglichkeit nutzen wollen bzw. müssen. Es gilt weiterhin, dass gerade an den Tagen vor dem Weihnachtsfest Kontakte nach Möglichkeit auf ein Minimum reduziert werden sollen, um private Begegnungen zur Weihnachtszeit so sicher wie möglich zu machen.

Bitte informieren Sie uns weiterhin darüber, ob und an welchen Tagen Ihr(e) Kind(er) unsere Einrichtungen besuchen bzw. nicht besuchen werden.

Für das Betreuungsangebot ab dem 04. Januar 2021 liegen uns derzeit noch keine aktuellen Informationen vor, sodass wir davon ausgehen, dass dann eine Betreuung wie zum jetzigen Stand stattfinden kann. Die Bundesregierung wird am 5. Januar 2021 erneut beraten und die Maßnahmen ab 11. Januar 2021 beschließen.

Wir wünschen allen Familien von Herzen besinnliche Weihnachten und einen gesunden Start in das neue Jahr!